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Schon
seit ca. 100 Jahren werden im Einzugsgebiet der Werra Kalisalze
industriell abgebaut. Durch die Produktionsabwässer der dort ansässigen
Kaliindustrie kommt es zu einer Belastung der Gewässer Werra und Weser
über mehrere hundert Kilometer mit verschiedenen Salzionen, vor allem
Chlorid, Magnesium und Kalium, aber auch Sulfat, Natrium und Calcium.
Diese erhöhten Salzgehalte und die gegenüber dem natürlichen Zustand
veränderte Ionenzusammensetzung führen zu negativen Auswirkungen sowohl
auf die Tier- und Pflanzenwelt als auch auf die Nutzungsansprüche des
Menschen (z.B. Trinkwassergewinnung, Bewässerung). Dabei sind
Konzentrationsschwankungen zusätzlich problematisch.
Nach der
Wiedervereinigung Deutschlands wurde 1992 ein
Konzept zur Reduzierung
der Salzbelastung von Werra und Weser beschlossen, dessen Umsetzung 1999
gelang.
Ein
Überblick über die Chloridbelastung in der gesamten Flussgebietseinheit
Weser zeigt deutliche Schwerpunkte an der Werra und Oberweser. Die
Auswirkungen der Salzbelastung sind trotz der fortschreitenden
Verdünnung im Flussverlauf bis zum Ende der Mittelweser zu erkennen. |
Daten zu Chlorid und
weiteren Ionen
in der


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