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Im Jahre 2003 wurde
der europäische Prozess der Pilotflussgebiete ins Leben gerufen. Damals
mit dem Hintergrund, die in den Arbeitsgruppen erstellten europäischen
Leitfäden durch geeignete Praxistests in den verschiedenen europäischen
Staaten und Regionen auf ihre Anwendbarkeit hin zu überprüfen. Die
zweite Phase umfasste den Zeitraum 2005/6 und war der praktischen
Anwendung der Themen der Arbeitsgruppen des CIS-Prozesses (Common
Implementation Strategy) gewidmet. Die Weser beteiligte
sich
neben 15 weiteren Flussgebieten aus Europa erstmals mit den Themenschwerpunkten
Landwirtschaft, kosteneffiziente Maßnahmen,
Durchgängigkeit sowie
Reporting an
diesem Prozess. Auf diese Weise konnten die Erfahrungen aus den Modell-
und Pilotvorhaben der Bundesländer auf europäischer Ebene diskutiert,
die deutsche Sichtweise gestärkt und ein einheitliches Verständnis der
WRRL mitgestaltet werden.
Die Pilotflussgebiete stellen ihre spezifische Situation,
Vorgehensweisen und Ansätze zu verschiedenen Fragestellungen im
Pilot River Basin Activity Report Phase II
vor.
In der Zeit von 2007 bis 2010 haben die europäischen Pilotflussgebiete ihre Zusammenarbeit
fortgesetzt und widmeten sich in dieser dritten Phase ausschließlich dem Thema
Landwirtschaft und WRRL. Es waren nunmehr Vertreter aus 11
Flussgebieten bzw. Flussgebietsnetzwerken verschiedener Nationen an
diesem Prozess, der vom Joint Research Centre koordiniert wurde,
beteiligt. Nachdem die Phase II mit einem
Erfahrungsbericht zur Analyse der
landwirtschaftlichen Belastungen und ihrer Auswirkungen
abgeschlossen wurde, sollte die Phase III vor allem dem
Informationsaustausch dienen. Dazu wurden in Workshops die Schwerpunkte
Maßnahmenauswahl und -evaluierung, Erstellung und Umsetzung des
Bewirtschaftungsplanes, Nährstoffbelastung, Wasserknappheit, sowie
Auswirkungen des Klimawandels und des Energiepflanzenanbaus behandelt und in einem Abschlussbericht festgehalten. |
 
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