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Die
erfolgreiche Erhaltung und Entwicklung von Wanderfischbeständen in der
FGE Weser erfordert eine Gesamtbetrachtung der einzelnen Komponenten
wie Wanderrouten und ihre Durchgängigkeit oder Laich- und
Aufwuchsgewässer und ihre Erreichbarkeit. Schon Ende der 1990er Jahre wurden die vorhandenen Fischtreppen an den acht großen Stauanlagen der Weser zwischen Hameln und Bremen-Hemelingen erstmals systematisch untersucht. Im selben Zeitraum folgten Untersuchungen potenzieller Laichareale in den Einzugsgebieten der Oberweser, Aller, Ochtum, Hache, Wümme und Geeste sowie in einem zweiten Schritt an der Werra, Fulda und weiteren Gewässern im Gebiet der Ober- und Mittelweser (siehe auch Veröffentlichungen/Schriftenreihe, Heft 15). Diesen Überlegungen folgend wurde dann eine
Gesamtstrategie
"Wanderfische in der FGE Weser" entwickelt.
Die
den
Potenzialanalysefür
Wanderfische und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen
ermöglichen es, ökologische Anforderungen an die Maßnahmen zur
Verbesserung der Durchgängigkeit als auch zur Entwicklung der potenziell
geeigneten
Laich- und Aufwuchsgewässer zu formulieren und Maßnahmenvorschläge zu
priorisieren.
Für die
überregional bedeutenden Wanderrouten
Weser, untere Werra und untere Fulda wurde im Rahmen der
Umsetzungsstrategie
für jeden
einzelnen Standort eine
zeitliche und räumliche Priorisierung
zur Verbesserung des Fischauf- und Abstiegs entwickelt und mit einer
Kostenschätzung versehen. Hierbei wurden die länderübergreifend
abgestimmten fischökologischen Anforderungen beachtet.
Außerdem wurden die einzelnen Standorte im Hinblick auf ihre
fischökologische Bedeutung für das Einzugsgebiet der Weser bewertet.
Aufgrund dieser Überlegungen konnte eine Auswahl von Maßnahmen für den
Fischaufstieg und den Fischabstieg getroffen werden.
Die hier
vorgestellte Gesamtstrategie "Wanderfische in der FGE Weser" wird als
länderübergreifend abgestimmte Empfehlung für die Konkretisierung des
überregionalen Handlungsfeldes "Durchgängigkeit und Wanderfische"
gesehen. Sie
schafft dabei
einen Rahmen für regionale Länderprojekte zur
Verbesserung der Durchgängigkeit. |