CIS-Prozess
Common Implementation Strategy: Gemeinsame Strategie von EU-Kommission und Mitgliedstaaten zur Umsetzung der WRRL. |
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Degradierung (Degradation)
Beeinträchtigung bzw. Schädigung eines Gewässerlebensraums. |
Denitrifikation
Der Abbau von Nitrat zu molekularem Stickstoff durch spezielle Mikroorganismen (Denitrifikanten). |
diadrom
Oberbegriff für alle Wanderungen von Fischen, die einen Wechsel zwischen Meer und Süßwasser einschließen. |
diffuse Einträge
Flächenhaft ausgedehnte Eintragspfade von Stoffen über die Sohle und die Böschungen der Gewässer sowie über atmosphärische Deposition. |
Durchgängigkeit
Bezeichnet in einem Fließgewässer die meist auf- und abwärts gerichtete Wandermöglichkeit, insbesondere für die Fischfauna, aber auch für das wirbellose Makrozoobenthos. Querbauwerke (z. B. Stauwehre) bzw. lange Verrohrungen können die zur Vernetzung ökologischer Lebensräume notwendige Durchgängigkeit unterbrechen. Darüber hinaus besteht auch eine laterale Durchgängigkeit an den Gewässerufern zu den terrestrischen und semiterrestrischen Lebensräumen. |
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Einzugsgebiet
Gebiet, aus dem einem Oberflächengewässer oder Grundwasserkörper das Wasser zufließt, begrenzt durch Wasserscheiden. Die Grenzen der Einzugsgebiete von Oberflächengewässern und Grundwasserkörpern stimmen aufgrund geologischer Verhältnisse nicht zwingend immer überein. |
Erheblich veränderte Wasserkörper
Als erheblich veränderte Gewässer (heavily modified water body, HMWB) können Gewässer eingestuft werden, die durch den Menschen in ihrem Wesen physikalisch erheblich verändert wurden und durch intensive und dauerhafte oder ggf. irreversible Nutzungen geprägt sind. Diese Einstufung ist alle 6 Jahre zu überprüfen. |
Erosion
Ist die Abtragung lockerer Bodenteile der Erdoberfläche durch Wasser oder Wind. Erosion ist an vielen Stellen der Erde ein natürlicher Prozess, wird aber weltweit durch die Nutzung der Böden verstärkt oder oft sogar erst ausgelöst. |
Eutrophierung
Mit Eutrophierung wird die Zunahme an Nährstoffen, besonders an Phosphor- und Stickstoffverbindungen in einem Gewässer und damit verbundenes übermäßiges Wachstum von Wasserpflanzen (z. B. Algen, Laichkraut) beschrieben. Die Folge sind auch fortschreitender Uferbewuchs, vermehrter Bodenschlammbildung, welches letztendlich zur allmählichen Verlandung stehender Gewässer führen kann. Eutroph kommt aus dem Griechischen und bedeutet "gut ernährt". Oligotroph (nährstoffarm) ist das Gegenteil von eutroph.
Weitere Informationen im Umweltlexikon. |
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Fauna
Bezeichnet die Gesamtheit der Tierarten in einem Gebiet. |
Filtrierer
Als Filtrierer werden Tiere bezeichnet, die ihre Nahrung aus vorbeiströmendem Wasser herausfiltern. Einige Arten bleiben dazu an einer Stelle und lassen das Wasser durch ihre „Siebvorrichtungen“ strömen. Viele Arten, Strudler oder Strudeler genannt, erzeugen hierzu aktiv einen Wasserstrom. Andere filtrieren das Wasser beim Schwimmen. |
Flora
Der Bestand an Pflanzenarten einer bestimmten Region. |
Flussgebietseinheit
Haupteinheit für die Bewirtschaftung von Einzugsgebieten festgelegtes Land- oder Meeresgebiet, das aus einem oder mehreren benachbarten Einzugsgebieten und den ihnen zugeordneten Grundwässern und Küstengewässern besteht. |
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Gewässergüte
Nach vorgegebenen biologisch-chemischen Kriterien bewertete Qualität eines Gewässers. |
Gewässerstruktur
Formenvielfalt des Gewässerbettes und seines Umfeldes, soweit sie hydromorphologisch und biologisch wirksam und für die ökologischen Funktionen des Gewässers und der Gewässerniederung von Bedeutung sind. Dazu zählt zum Beispiel der Verlauf des Gewässers (mäandrierend, gestreckt), das Sohlsubstrat (Kies, Sand), die Uferbeschaffenheit. Strukturvielfalt bedeutet auch Artenvielfalt, da unterschiedliche Lebensraumansprüche von Gewässerorganismen erfüllt werden können. |
Gewässerstrukturkartierung
Die Erfassung und Bewertung der Gewässerstruktur ist eine der Grundlagen zur Bestimmung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Fließgewässer. |
Gewässertyp
Oberflächengewässer (-abschnitte) von vergleichbarer Größe, Höhenlage, Morphologie und Physiko-Chemie in derselben Region, zeichnen sich durch ähnliche aquatische Lebensgemeinschaften aus. Der Gewässertyp ist die idealisierte Gruppierung individueller Fließgewässer-, Seen- oder Küstengewässer-Wasserkörper nach jeweils definierten gemeinsamen, zum Beispiel morphologischen, physikalischen, chemischen, hydrologischen oder biozönotischen Merkmalen. |
Grundwasserkörper
Ein abgegrenztes Grundwasservolumen innerhalb eines oder mehrerer Grundwasserleiter. |
Grundwasserleiter
Ein Grundwasserleiter (auch Aquifer), ist ein Gesteinskörper mit Hohlräumen, der zur Leitung von Grundwasser geeignet ist. |
Grundwasserstockwerk
Grundwasserleiter im Verband mehrerer übereinander liegender Grundwasserleiter, die durch Grundwassernichtleiter und/oder Grundwassergeringleiter getrennt sind. Die Zählung der Stockwerke erfolgt von der Erdoberfläche nach unten. |
Guter chemischer Zustand
Der gute chemische Zustand wird von der EG-WRRL für Grundwasserkörper und Oberflächenwasserkörper unterschiedlich definiert. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass ein Wasserkörper die in der EG-WRRL und in anderen Richtlinien festgesetzten Schwellenwerte in Bezug auf die Konzentration von Schadstoffen nicht überschreiten darf. Sonst befindet er sich nicht im "guten chemischen Zustand". Eine Definition ist in Artikel 2 EG-WRRL zu finden. |
Guter mengenmäßiger Zustand
Der gute mengenmäßige Zustand bezieht sich nur auf Grundwasserkörper. Der "gute mengenmäßige Zustand" ist erreicht, wenn die Grundwassermenge nicht durch menschliche Entnahmen sinkt. Eine Definition ist in Artikel 2 EG-WRRL zu finden. |
Guter ökologischer Zustand
Die Bewertung des Zustands eines Oberflächenwasserkörpers und damit der Frage ob der "gute ökologische Zustand" erreicht ist, beruht im Wesentlichen auf einer Beurteilung anhand von biologischen Komponenten und wird durch hydromorphologische und chemisch-physikalische Komponenten unterstützt. Für jede einzelne Komponente wird der Zustand eines Gewässers sowohl allgemein als auch spezifisch in fünf unterschiedlichen Bewertungskategorien beschrieben. Der "gute ökologische Zustand" ist die zweit höchste Bewertungskategorie nach dem "sehr guten ökologischen Zustand". |
Gutes ökologisches Potenzial
Das ökologische Potenzial eines Oberflächenwasserkörpers wird wie der ökologische Zustand ermittelt. Es bezeichnet den Zustand erheblich veränderter und künstlicher Wasserkörper. Für die einzelnen Komponenten werden allerdings nur in drei Bewertungskategorien ermittelt, wobei das "gute ökologische Potenzial" die höchste Stufe ist. |
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Habitat
Lebensraum einer Tier- oder Pflanzenart. |
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Interkalibrierung
Die Interkalibrierung soll sicherstellen, dass die Ergebnisse der Gewässerbewertung zwischen verschiedenen Mitgliedsstaaten der EU vergleichbar sind. Die nationalen Methoden der einzelnen Mitgliedstaaten zur biologischen Gewässerüberwachung sind unterschiedlich ausgestaltet. Ursache dafür sind die jeweiligen naturräumlichen Gegebenheiten eines Mitgliedsstaats, die verschiedenen Formen der Gewässerbelastung eines Landes, sowie uneinheitliche Techniken von Datengewinnung und -analyse. Während für letztere mittelfristig eine Harmonisierung über das Europäische Komitee für Normung (CEN) angestrebt wird, ist die generelle Normung von Bewertungsmethoden nicht vorgesehen. Daher bedarf es der Interkalibrierung. Ziel ist die europaweit einheitliche Definition des "guten ökologischen Zustands" gemäß Annex V WRRL für die einzelnen Gewässerkategorien (Flüsse, Seen, Küsten- und Übergangsgewässer) und biologischen Qualitätskomponenten. Weitere Infos unter http://www.interkalibrierung.de. |
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Katadrom
Unter dem Begriff katadrom versteht man das Verhalten von bestimmten Fischen (z. B. Aal) vom Süßwasser stromabwärts ins Meer zu wandern, um zu laichen. Katadrom ist das Gegenteil von anadrom. |
Karst
Unter Karst versteht man in der Geologie und Geomorphologie unterirdische und oberirdische Geländeformen in Karbonatgesteinen (zum Teil auch in Sulfat- und Salzgesteinen), die vorwiegend durch Lösungs- und Kohlensäureverwitterung sowie Ausfällung von biogenen Kalksteinen und ähnlichen Sedimenten mit hohen Gehalten an Calciumcarbonat (CaCO3) entstanden sind. Hauptmerkmal ist der überwiegend unterirdische Wasserhaushalt, der nicht auf einer primären Porosität des Gesteins beruht, sondern vielmehr sekundär durch den in geologischer Zeit stattfindenden Prozess der Verkarstung (=Korrosion) bedingt wird. |
Kieslaichende Arten
Kieslaichende Arten (auch litophile Arten genannt) sind auf Gestein, Kies als Untergrund angewiesen, um erfolgreich laichen zu können. |
Kluft
Klüfte oder Kluftflächen sind feine Trennflächen im Gestein bzw. im Gebirge, die durch tektonische Beanspruchung entstehen, aber auch durch diagenetische Prozesse oder Abkühlung von Gesteinen. Die Größenordnung einer Kluft liegt im Bereich von wenigen Millimetern Weite bis zu einer Erstreckung von mehreren Metern. |
Künstliche Wasserkörper
Künstliche Gewässer (artificial water body, AWB) sind "von Menschen geschaffene oberirdische Gewässer" (§ 25b WHG, Artikel 2 Nr. 8 EG-WRRL), die weder durch die direkte physikalische Veränderung noch durch eine Verlegung oder Begradigung eines bestehenden Wasserkörpers entstanden sind. |
Küstengewässer
Küstengewässer sind die Wasserkörper, die in einem Streifen von einer Seemeile Breite an die Küste oder Übergangsgewässer anschließen. |
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LAWA
Länderarbeitsgemeinschaft Wasser ist der Zusammenschluss der für Wasserwirtschaft zuständigen obersten Behörden der Länder und des Bundes. |
Litophil
Litophil bedeutet im zoologischen Sinne, dass Tiere auf Gestein als Untergrund in ihrer Lebensumgebung angewiesen sind. |
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Makrozoobenthos
Als Makrozoobenthos werden alle wirbellosen Tiere des Gewässergrundes bezeichnet, die noch mit bloßem Auge wahrnehmbar sind. Die kleinsten Vertreter im Süßwasser, z. B. einige Wasserkäfer und -wanzen, erreichen lediglich eine Körperlänge von weniger als 2 mm, die größten, z. B. der Edelkrebs, werden bis zu 20 cm groß. Die überwiegende Zahl der Arten hält sich nicht unmittelbar am Gewässergrund auf, sondern besiedelt die untergetauchte Vegetation, das Phytobenthos. Kein Bestandteil des Makrozoobenthos sind somit alle frei im Wasser schwebenden (planktonischen) Arten. Das Makrozoobenthos bezeichnet also keine systematisch einheitliche Gruppe des Tierreichs, die einzelnen Gruppen sind zum Teil nicht nahe verwandt und entstammen sogar verschiedenen Klassen.
Während z. B. die Wasserschnecken und Muscheln sowie die aquatischen Krebstiere und viele Wasserkäfer und -wanzen ihren gesamten Lebenszyklus im Wasser durchlaufen, gibt es auch eine Reihe von Tierordnungen, die nur das Larvenstadium im Wasser verbringen und nach ihrer Metamorphose zum Landleben wechseln. Zu diesen "merolimnischen" Arten gehören z. B. die Libellen, Köcher-, Stein- und Eintagsfliegen. |
Maßnahmenprogramm
Das Maßnahmenprogramm enthält für zur Erreichung der Umweltziele der EG-WRRL erforderlichen Maßnahmenplanungen auf Ebene der Flussgebietseinheiten. Es wird alle 6 Jahre aktualisiert. |
morphologisch
Die Form der Erdoberfläche betreffend. |
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Neozoen
Als Neozoen bezeichnet man Tierarten, die direkt oder indirekt durch die Wirkung des Menschen in andere Gebiete eingeführt worden sind und sich dort fest etabliert haben. |
Nitrifikation
Die Nitrifikation ist die Umsetzung von Ammoniak bzw. Ammonium zu Nitrat. Sie wird im natürlichen Gewässer und bei der biologischen Abwasserreinigung von Nitrifikanten durchgeführt. |
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Oberflächenwasserkörper
Ein einheitlicher und bedeutender Abschnitt eines Oberflächengewässers (Fließgewässer, See, Küstengewässer, Übergangsgewässer). |
Operative Überwachung
Wesentliches Merkmal der operativen Überwachung ist, dass Messstellen, Untersuchungsfrequenzen und Auswahl der Parameter problemorientiert, räumlich und zeitlich flexibel und nicht auf Dauer angelegt sind. Die Messstellen können Belastungen erfassen, die in einem Wasserkörper dazu führen können, dass der gute Zustand bzw. das gute ökologische Potenzial nicht erreicht wird. |
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P-Eliminierung
Unter Phosphoreliminierung versteht man in der Abwasserreinigung die Entfernung von Phosphorverbindungen aus Abwässern in Kläranlagen. |
Pestizide (Pflanzenschutzmittel)
Sammelbegriff für biologische und chemische Mittel zur Vernichtung pflanzlicher und tierischer Pflanzenschädlinge, zur Bekämpfung oder Abschreckung von tierischen und pflanzlichen Schaderregern sowie zur Unkrautbekämpfung. |
Phytoplankton
Pflanzliche Organismen, die frei im Wasser schweben und im Wesentlichen ihre Ortsveränderung durch Wasserbewegungen erfahren. |
Pluvionivaler Typ
Gewässertyp der vom Wasserhaushalt sowohl im Jahresverlauf vom Niederschlag als auch im Winter von der Schneeschmelze beeinflusst ist. |
Porengrundwasserleiter
Ein Gesteinskörper, dessen Hohlräume von zusammenhängenden Poren gebildet werden und daher geeignet ist Grundwasser weiterzuleiten. Porengrundwasserleiter sind in der Regel gekennzeichnet durch geringe Grundwasserfliessgeschwindigkeiten, hohes Speichervermögen für Grundwasser und gute Filtereigenschaften. Aus diesem Grund werden Porengrundwasserleiter häufig bei der Grundwassererschliessung für Trinkwassergewinnungszwecke nutzbar gemacht. |
potamodrome Fischarten
Fischarten, die sich unabhängig von der Länge der Wanderwege innerhalb einer Flussgebietseinheit in ihrem Lebenszyklus bewegen. |
Prioritäre Stoffe
Schadstoffe oder Schadstoffgruppen, die ein erhebliches Risiko für die aquatische Umwelt oder durch die aquatische Umwelt (z. B. durch Trinkwasserentnahme) darstellen. Für die prioritären Stoffe werden EU-weit Qualitätsnormen und Emissionskontrollen festgelegt (Art. 16, Anh. IX, X WRRL), anhand derer der chemische Zustand der Wasserkörper beurteilt wird. |
Punktquellen
Räumlich eng begrenzte Einträge in Gewässer, wie z. B. Kläranlagen. |
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Retentionsvolumen
Das Retentionsvolumen ist das Volumen, das ein natürliches oder künstliches, aber stehendes Gewässer (See, Stausee, Bassin etc.) zusätzlich oder alleinig aufweist, um einen maximal zu erwartenden Zufluss zwischenzuspeichern und mit einer Abflussrate, die kleiner ist als die Zuflussrate, wieder abzugeben.äumlich eng begrenzte Einträge in Gewässer, wie z. B. Kläranlagen. |
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Salinität
Als Salinität bezeichnet man den Salzgehalt eines Gewässers. |
Sediment
Verwittertes Gestein und organische Bestandteile, die von Wasser oder Wind transportiert wurden und sich bei Nachlassen der Transportkraft wieder abgelagert haben. |
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Teilraum
Die Flussgebietseinheit Weser umfasst die benachbarten Einzugsgebiete der Weser und der Jade, die beide in die Nordsee münden. Sie wurde von den Anrainerländern in die drei Koordinierungsräume Werra, Fulda/Diemel sowie Weser eingeteilt. Letzterer wurde aufgrund seiner Gebietsgröße zusätzlich in Aller, Leine, Ober- und Mittelweser sowie Tideweser unterteilt. Zusammen mit den Koordinierungsräumen Werra und Fulda/Diemel ergeben sich somit 6 vergleichbar große so genannte Teilräume, die auf der Europäischen Ebene als Sub-Units bezeichnet werden. |
Tide
Gezeiten; periodische, durch Gravitation des Mondes und der Sonne verursachten Wasserstandsschwankungen der Weltmeere. Deutlich sichtbar in den Mündungsbereichen der Meereszuflüsse in Form von Ebbe und Flut. |
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Überblicksüberwachung
Die Überblicksüberwachung wird an Stellen durchgeführt, an denen
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ein zusammenhängender und umfassender Überblick über den Zustand der Gewässer in der Flussgebietseinheit möglich ist,
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bestehende Messnetze genutzt werden können, um langfristige Trends zu beobachten,
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der Abfluss bezogen auf die gesamte Flussgebietseinheit bedeutend ist; dies schließt Stellen an großen Flüssen ein, an denen das Einzugsgebiet größer als 2.500 km² ist,
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das Volumen des vorhandenen Wassers für die Flussgebietseinheit, einschließlich größerer stehender Gewässer, kennzeichnend ist,
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entsprechend der Entscheidung 77/795/EWG eine Ausweisung über den Informationsaustausch vorliegt sowie
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es erforderlich ist, in die Meeresumwelt gelangende Schadstoffbelastungen zu ermitteln.
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Übergangsgewässer
Übergangsgewässer sind Oberflächenwasserkörper in der Nähe von Flussmündungen, die aufgrund ihrer Nähe zu Küstengewässern einen gewissen Salzgehalt aufweisen, aber im wesentlichen von Süßwasserströmungen beeinflusst werden. |
Überwachung zu Ermittlungszwecken
Die Überwachung zu Ermittlungszwecken ist ein Instrument des klassischen wasserwirtschaftlichen Vollzugs. Ziel der Überwachung zu Ermittlungszwecken ist es, Informationen zu Ursachen von Beeinträchtigungen der Gewässer zu erlangen. |
Umweltqualitätsnorm
Umweltqualitätsnormen legen Grenzwerte für die prioritären Stoffe fest. Durch Umweltqualitätsnormen soll das Vorkommen bestimmter chemischer Stoffe, die ein erhebliches Risiko für die Umwelt oder die menschliche Gesundheit darstellen, in den Oberflächengewässern reduziert werden. |
Umweltziel
In Wasserkörpern zu erreichende ökologische, chemische, bei Grundwasserkörpern chemische und mengenmäßige Ziele der Wasserrahmenrichtlinie (Art. 4 WRRL), entspricht dem Bewirtschaftungsziel nach §27 WHG. |
urbane Gebiete
Städtische und dicht besiedelte Gebiete. |
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Wanderfisch
Wanderfische, sind Fische, die zum Laichen ihre Gewässer wechseln. Fische, die ihr Leben lang im selben Gewässer bleiben, werden demgegenüber als stationär bezeichnet. |
Wasserkörper
Ein Wasserkörper ist definiert als ein Abschnitt eines Gewässers, in dem wichtige Randbedingungen wie Gewässertyp, Fließcharakteristik, Belastungsschwerpunkte und vieles mehr einheitlich vertreten sind. |
WHG (Wasserhaushaltsgesetz)
Das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) bildet den Rahmen des deutschen Wasserrechts. Das WHG enthält Bestimmungen über den Schutz und die Nutzung von Oberflächengewässern und des Grundwassers, außerdem Vorschriften über den Ausbau von Gewässern und die wasserwirtschaftliche Planung sowie den Hochwasserschutz. Es wird durch Bundesverordnungen, Ländergesetze und Länderverordnungen untersetzt. |
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Hier finden Sie
folgende allgemeine Glossars und Lexika zum Thema Wasser, Umwelt und
Ökologie, die Sie nutzen können:
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