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Die Leitfähigkeit ist eine Kenngröße für die Summe aller im Wasser gelösten Ionen, wobei die Zusammensetzung je nach Fließgewässer sehr unterschiedlich sein kann. Werra und Weser weisen durch die Belastung mit den Salzabwässern der Kaliindustrie deutlich erhöhte Chloridkonzentrationen auf und somit kann die Leitfähigkeit als leicht bestimmbare Kenngröße u. a. als zuverlässiger Indikator für Verlauf und Intensität der Salzbelastung herangezogen werden.
Die höchsten Leitfähigkeiten werden an der Werra bei Gerstungen gemessen. Die Fulda bei Wahnhausen ist praktisch salzunbelastet. Nach dem Zusammenfluss von Werra und Fulda ist im weiteren Flussverlauf, Ober- und Mittelweser, Stationen Hess. Oldendorf, Petershagen, Drakenburg und Hemelingen, aufgrund der fortschreitenden Verdünnung eine Reduzierung zu beobachten. An der Station Porta macht sich der Einfluss der salzbelasteten Werre bemerkbar. Eine weitere signifikante Beeinflussung durch zusätzliche, punktuelle Belastungen ist nicht erkennbar. |
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