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Querbauwerke
  Fischfauna

Die Hauptstränge der Werra, Fulda und Weser sind schon seit langer Zeit durch Wehre aufgestaut. Der Ausbau erreichte Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen ersten Höhepunkt. In den 1950er Jahren wurde dann der weitere Ausbau der Mittelweser vorangetrieben.

Nicht nur in den großen Schifffahrtsstraßen, sondern auch in den Quell- und Nebenflüssen wurden in den letzten Jahrhunderten zur Energieerzeugung, landwirtschaftlichen Nutzung oder Abflussregulierung Querbauwerke gebaut. Aktuell weisen die ca. 16.600 Kilometer Fließgewässer in der Flussgebietseinheit Weser ca. 4.700 Querbauwerke auf. Viele Querbauwerke sind nur eingeschränkt oder gar nicht für die aquatische Tierwelt passierbar, was an vielen Gewässern den Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten mit verursachte. Dies traf besonders die Wanderfischarten. 

Zur Entwicklung einer länderübergreifenden Strategie sind daher Informationen über die Anzahl und Lage der Querbauwerke sowie ihre aktuelle Durchgängigkeit von besonderer Bedeutung. Hierzu wurden die Informationen aus den Datenbanken der Länder zusammengestellt. Insgesamt konnten 212 Querbauwerksstandorte in den überregionalen Wanderrouten abgegrenzt werden.

 

 
 
   

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