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Seit
Jahrzehnten wird in die Werra salzhaltiges Industrieabwasser
eingeleitet. Seinen Höhepunkt hatte diese Belastung in den 1970er und
1980er Jahren. Ende des letzten Jahrhunderts konnte nach der
Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten durch ein
millionenschweres
technisches Sanierungskonzept und
die Schließung zweier Werke eine deutliche Reduzierung der Einträge
erreicht werden.
Auch in
Zukunft sollen alle möglichen Anstrengungen unternommen werden, um
weitere Verbesserungen der Wasserqualität zu erreichen und schon gar
nicht eine Verschlechterung des Gewässerzustands zu bewirken. Dieser
Prozess wurde in 2008-2010 durch den
Runden Tisch "Gewässerschutz Werra/Weser und
Kaliproduktion" mitgestaltet, der auf Initiative des
Hessischen Landtages und des Thüringer Landtages eingerichtet worden ist und im Februar 2010 seine Empfehlung vorgelegt hat. |