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Die Zahl
der organischen Stoffe, die von der chemischen Industrie für
die unterschiedlichsten Zwecke hergestellt werden oder in verschiedensten Prozessen entstehen, ist unübersehbar groß. Aufgrund ihrer Langlebigkeit,
ihrer Neigung zur Anreicherung in Organismen und ihrer häufig weltweiten
Verbreitung werden etwa 2.000 unterschiedliche Substanzen als potenziell
umweltrelevant eingestuft.
Bis
auf wenige Ausnahmen stellen organische Schadstoffe für die gesamte
Flussgebietseinheit Weser aus überregionaler Sicht keine herausragende Belastung dar (Karte Chemischer Zustand).
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass strengere Qualitätsziele diese Einschätzung verändern können. Bisher sind in der Flussgebietseinheit Weser regional einige Pflanzenschutzmittel, Zinnorganische Verbindungen sowie PAK gefunden worden. Oberhalb der Qualitätsziele der EG-WRRL lagen dabei die PSM Diuron, Isoproturon und MCPA vor allem in den kleinen Gewässern. Bei den PAK treten die beiden Kongenere Benzo(ghi)perylen und Ideno(1.2.3-cd)pyren weit verbreitet auf. Weiterhin wird nach wie vor Tributylzinn vor allem in der Unterweser gefunden.
Die Liste der zu untersuchenden Stoffe wird immer wieder an den neuen Erkenntnisstand angepasst. |
Daten zu organischen
Schadstoffe
in der
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