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Gewässerstrukturkartierung Werra, Fulda, Weser
 

Die Strukturen von Gewässerbett, Ufern und Auenbereichen wurden bei der bisherigen Erfassung der Gewässergüte nicht oder nur sehr wenig berücksichtigt.

Für das Wesereinzugsgebiet wurde 1996 die Ökologische Gesamtplanung Weser veröffentlicht, die die gesamte Aue betrachtet.

Die Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) hat ein Verfahren entwickelt, das der Übersichtskartierung der Gewässerstrukturen von Werra, Fulda und Weser zugrunde liegt.

Bei der Übersichtskartierung 1997 wurden 395 Weser-km (Ober- und Mittelweser), 295 Werra-km sowie 221 Fulda-km kartiert. Eine Tabelle stellt eine Übersicht der Kartierungsergebnisse dar.

Als Bundeswasserstraße unterliegt die Weser intensiven Ausbau- und Unterhaltungsmaßnahmen, so dass für den gesamten Fluss die Strukturen als merklich oder stark geschädigt eingestuft wurden (Güteklasse 5 und 6). In einigen Abschnitten, vor allem Ortslagen, wurde die Auedynamik als übermäßig geschädigt bewertet. Der obere Lauf der Werra weist noch bedingt naturnahe Gewässerabschnitte auf (Güteklasse 2). Im unteren Bereich dominieren die Strukturgüteklassen 5 bis 7 (merklich bis übermäßig geschädigt). Auch an der Fulda wurden im Oberlauf einige naturnahe Abschnitte festgestellt. Es überwiegen im weiteren Verlauf des Gewässers die Güteklassen 4 bis 6 (deutlich beeinträchtigt bis merklich geschädigt).

Bewertungskriterien für die Gewässerstrukturgüte

Stukturgütebestimmung

 
 
   

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