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Das
Rohsalz, das aus den unter Tage liegenden Salzlagerstätten gefördert und
zu Kunstdünger verarbeitet wird, besteht aus verschiedenen Mineralien,
die in unterschiedlichen Anteilen vorkommen. Beim Abtrennen der
wirtschaftlich interessanten von den übrigen Bestandteilen fallen allein
von den hessischen Kaliwerken Hattorf und Wintershall jährlich etwa 10
Mio. Tonnen feste Rückstände sowie etwa 11 Mio. m³ Abwasser an, die
beseitigt werden müssen. Die Karte zeigt die Werra mit den Kaliwerken in
Hessen und Thüringen und den Messstationen aus dem Messprogramm
Werra/Ulster.
Aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten wurden die beiden Kaliwerke
Dorndorf und Merkers 1991 bzw. 1993 geschlossen.
1992 entwickelte sich ein Verwaltungsabkommen zwischen Bund und Ländern
zur Förderung eines technischen Salzreduzierungskonzeptes für die
thüringischen Kaliwerke an der Werra, von denen am Ende nur das Werk
Unterbreizbach übrig blieb. Es beinhaltet die folgenden drei Maßnahmen:
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Wochenausgleich der
Salzabwassereinleitungen durch den Betrieb von Stapelbecken |
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Jahresausgleich der
Salzabwassereinleitungen durch Einpressen und Rückfördern salzhaltigen
Abwassers in poröses Untergrundgestein |
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Verbringung fester
Rückstände (im wesentlichen Natriumchlorid) nach unter Tage |
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Die Salzreduzierung wurde zusätzlich durch ein biologisches
Beweissicherungsprogramm
(1993-1999) begleitet.
Nach
Inbetriebnahme der neuen technischen Einrichtung kann seit Ende 1998
eine deutliche Verringerung und Vergleichmäßigung der
Chloridkonzentration bei Gerstungen beobachtet werden.
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Stapelbecken bei
Merkers

Kaliwerk Hattorf (Hessen) |