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Die
Flussgebietsgemeinschaft Weser, der die Länder Bayern, Bremen, Hessen,
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
angehören, sehen vier wasserwirtschaftliche Themenschwerpunkte als ihre
überregionalen Handlungsfelder für die Zukunft an. Neben der Reduzierung
der Salzbelastung, der Verringerung der Einträge von Nährstoffen in die
Oberflächengewässer und das Grundwasser sind dies die Durchgängigkeit
für Wanderfische sowie die Verbesserung der Gewässerstruktur an
Bundeswasserstraßen.
Soll die Gewässerstruktur
an Bundeswasserstraßen in ihrer Qualität gesteigert werden, dann sind
hierzu Verfahren und Bauweisen einzusetzen, die eine sichere und leichte
Schifffahrt ermöglichen gleichzeitig aber auch durch ihre geschickte
Ausführung den Ansprüchen einer möglichst hohen Naturnähe gerecht
werden. Hierbei sind die Kosten von Maßnahmen und der anschließende
Unterhaltungsaufwand im Auge zu behalten.
Daher geht es darum, das
Potenzial für Verbesserungen der Gewässerstruktur entlang der
Bundeswasserstraßen gemeinsam mit der Bundeswasserstraßenverwaltung und
den Umweltverbänden zu ermitteln. Zunächst soll es Ziel sein, ein
gemeinsames Verständnis über die Möglichkeiten der Verbesserung
herzustellen. Zum Auftakt dieses Meinungsfindungsprozesses soll ein
zweitägiges Expertengespräch dazu beitragen, die gemeinsamen
Randbedingungen darzustellen, insbesondere aber mögliche
Handlungsspielräume aufzuzeigen und mit Hilfe
"guter Beispiele aus der Praxis" einen Prozess zu strukturieren, an
dessen Ende Ergebnisse einer gemeinsam abgestimmten Maßnahmenplanung
innerhalb des Bewirtschaftungsplanes stehen können. In diesem
Zusammenhang sollen auch die Rahmenbedingungen zur Förderung weiterer
Maßnahmen definiert werden und über Möglichkeiten nachgedacht werden, in
einem ersten Schritt an ausgesuchten Stellen Modellprojekte hinsichtlich
einer optimierten Unterhaltung zu initiieren. |
Vorträge
Dokumentation
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