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Die Meerforelle zählt
zu den
Forellenfischen
(Salmonidae) und gilt als die Stammform der
Forelle
(Salmo trutta). Sie ist auch unter anderen teilweise historischen
Bezeichnungen wie Strandlachs, Weißforelle, Trump, Silberlachs,
Schwarzlachs, Möllitz, Breden oder Sülberlaß bekannt. Der Begriff
Lachsforelle wurde früher verwendet, um die Ähnlichkeit mit dem
Atlantischen Lachs zu verdeutlichen.
Meerforellen werden etwa 60
cm lang. Unter günstigen Lebensbedingungen sind auch Längen bis 125 cm
und Gewichte bis 20 kg möglich. Weitere Ähnlichkeiten zum Lachs bestehen
in der lang gestreckten Körperform sowie der typischen bei allen
Salmoniden vorhandenen Fettflosse. Meerforelle ernähren sich
hauptsächlich von kleineren Fischen, Garnelen und Krebsen. Sie kommen
entlang der Europäischen Küsten vom Nordmeer bis zur Ostsee und zur
Biskaya vor.
Die Lebensweise der
Meerforelle ähnelt stark der des Atlantischen Lachses. Sie unternimmt
ausgedehnte Wanderungen im Meer und steigt im Winter in die limnischen
Fließgewässer bis in die Barben- und Äschenregion auf, um geeignete
Kiessubstrate zu finden und abzulaichen. Die geschlüpften Jungfische
wandern nach einer Aufwuchszeit von 1-5 Jahren ins Meer ab.
Wie bei allen Wanderfischen werden der Aufstieg und der Bruterfolg durch
die stark veränderten Gewässer und die hohen stofflichen Belastungen
erschwert. Die Meerforelle war 1996 Fisch des Jahres. |