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Der Stint ist in den
Meeres- und Küstengewässern Europas von der Ostsee bis zur Biskaya
heimisch. Er wird bis maximal 30 cm lang und bis zu 6 Jahre alt. Zur
Laichzeit im Februar und März versammeln sich die Stinte in großen
Schwärmen und wandern in die Unterläufe der großen Ströme. Zu diesem
Zeitpunkt werden sie oft massenhaft mit Netzen abgefischt, was dem
Fortpflanzungserfolg schadet. Stinte sind
ausgeprägte Sandlaicher. Häufig kommt es nach dem Ablaichen zu
Massensterben. Das Nahrungsspektrum reicht von kleineren Bodentieren und
Plankton bis zu Jungfischen der eigenen Art.
Aufgrund der starken
Dezimierung der Bestände durch Überfischung und Wasserverschmutzung ist
die kommerzielle Bedeutung des Stint stark zurückgegangen. Sie erlebte
in jüngerer Zeit durch die Verbesserung der Wasserqualität eine
Erholung.
Neben der Bedeutung als Speisefisch wird der Stint
in der
Aquaristik/Terraristik
als Futterfisch für verschiedene Raubfische und Reptilien vermarktet. |